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Bakira + Welpen?
Im April 2000 haben wir unsere Bakira zur "Zuchttauglichkeitsprüfung" (deutsche Sprache - schwere Sprache?) bei der Regionalzuchtwartin angemeldet. Allerdings hatten wir uns damals gedanklich noch nicht entschieden, auch mit Bakira zu züchten - im Vordergrund stand die Bereitschaft, das der Verein die notwendigen Informationen für die weitere Zucht der Eurasier erhält.
Im Oktober 2000 wurde Bakira dann nach einem Eurasierspaziergang in Neukloster / Hedendorf "vermessen". Die Regionalzuchtwartin gab uns auch noch einen Videofilm (Bestechung?) mit, damit wir mal sehen, wie die Welpen sich von klein auf entwickeln. Während des Spaziergangs haben wir viel über das Thema Bakira + Welpen gesprochen. Aber eine Entscheidung war immer noch nicht gefallen. Auf der einen Seite wollten wir natürlich gerne Welpen - die bestimmt sehr viel Freude machen -, aber andererseits hatten / haben wir auch ordentlich "Bammel" vor den bestimmt zeitaufwendigen und schlafraubenden Wochen mit den Welpen.
Ausschlussgründe für die Zuchtzulassung gab es für Bakira keine, die Regionalzuchtwartin hat nach dem Spaziergang noch mal deutlich gemacht, dass sie schon gerne einen Wurf von Bakira vom Vörder See hätte. Sie hat dann aber nicht weiter gedrängt - das fanden wir prima!
Im Januar 2001 haben wir unsere positive Bereitschaft zur Zucht mit Bakira bekundet, bzw. der Regionalzuchtwartin geschrieben, dass wir grundsätzlich nicht mehr abgeneigt sind, hauptsächlich auch, um mit unseren Kindern mitzuerleben, wie neues Leben entsteht. An die Schwierigkeiten der Welpenabgabe mochten wir da noch gar nicht denken. Allerdings hatten wir im Schneeurlaub über Weihnachten Begegnungen mit Eurasiern und deren Besitzern. Es war sogar eine "Doppelgängerin" von Bakira dabei.... Die Besitzer hatten auch erwägt zu züchten, nachdem sie aber hörten, dass es zunächst mal 3 Wochenendseminare zu absolvieren gibt, warfen sie das Handtuch. In der Hinsicht konnte unsere Regionalzuchtwartin mich aber beruhigen. Über regionale Züchtertreffen und durch persönliche Beratung vor Ort werden die 'neuen' Züchter informiert und geschult, außerdem besteht die Möglichkeit jederzeit auch über Telefon oder Kurzbesuche der Zuchtwarte (vor und während der Trächtigkeit und auch danach!) und anderen Verantwortlichen im Verein die notwendigen Informationen und viel mehr zu bekommen.
Im Oktober 2001 haben wir dann das Thema noch mal aufgegriffen, mit der Regionalzuchtwartin gesprochen, uns wieder ganz intensiv mit der Aufgabe beschäftigt. Da gibt es ja dann auf einmal ganz viele Fragen! z.B.: Was steht denn zur "Ankörung" von Bakira noch aus? Wann und wie sieht denn eine "Zwingerbesichtigung" (ich weiß ja nicht mal, was das ist) aus? Wir sind uns ja auch nicht sicher, ob wir den richtigen Platz im Haus für die Unterbringung der Welpen haben? Wir haben zwar ein geräumiges Haus mit großem Garten, aber die Räumlichkeiten in direkter Nähe zur Küche/Essen/Wohnzimmer und Garten sind etwas knapper von der Größe. Eine Unterbringung im Hochkeller (6 Stufen vom Erdgeschoß tiefer) wäre wahrscheinlich nicht das Richtige wegen der weiteren Wege in den Garten und der räumlichen Nähe zur Küche/Terrasse und dem häufigen Aufenthaltsort von uns. usw.
Daraufhin hat uns die Regionalzuchtwartin einen netten, langen Brief geschrieben, alle Fragen nachsichtig beantwortet, und gleich erwähnt, dass die Zuchtwarte(innen) schon mal anfangen, sich über einen geeigneten Deckrüden Gedanken zu machen.
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